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Zeichnung des Geschäftsgebiets der Märkischen Bank mit Merkmalen, die typisch für die Region sind

Weil Erinnerung bewegt – und wir bewegen mit

500 Euro für die Friedensfahrt Gelebte Erinnerung

 

Dank unserer Gewinnsparerinnen und Gewinnsparer können wir ein ganz besonderes Projekt unterstützen – die Friedensfahrt der Schülerinnen und Schüler des Theodor-Heuss-Gymnasiums in Hagen – eine Reise, die sich intensiv mit dem Holocaust auseinandersetzt. Im Juli 2026 unternehmen 20 ausgewählte Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 9 bis Q1der AG „Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage“ der Schule eine zehntägige sogenannte „Friedensfahrt“.

Für die begehrten Tickets mussten sich die Jugendlichen bewerben. Es gab mehr Bewerbungen als freie Plätze. Das zeigt, wie ernsthaft junge Menschen sich mit Geschichte und Verantwortung auseinandersetzen.

Sebastian Brause, Leiter unserer Filiale Rathaus-Galerie, überreichte bei seinem Besuch in der Schule die Zuwendung aus den Reinerträgen des Gewinnsparens in Höhe von 500 Euro an Dr. Andrea Kolpatzik (Leiterin des Projektes), Hermann Kruse (Schulleiter), an die Studienrätinnen Tabea Bretländer und Manuela Wienhauer sowie an die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler. „Es ist beeindruckend, wie sich die Jugendlichen mit der Vergangenheit auseinandersetzen und Verantwortung für Erinnerung übernehmen, so Sebastian Brause.  Begleitet von Lehrkräften ist die Friedensfahrt eine echte Herausforderung: Rund 550 km auf dem Fahrrad und intensive inhaltliche Auseinandersetzung fordern die Jugendlichen sowohl körperlich als auch geistig.

„Es geht nicht nur um eine Reise – es geht um Erinnerung, Verantwortung und die Haltung junger Menschen gegenüber Geschichte und Frieden. Die Zuwendung aus dem Gewinnsparen macht solche Erfahrungen für die Jugendlichen erst möglich“, bedankt sich Sebastian Brause bei allen Gewinnsparerinnen und Gewinnsparer.

Die Friedensfahrt bewegt – und die Gründe der Jugendlichen zeigen, warum diese Unterstützung so wertvoll ist. Das sagen sie selbst über ihre Motivation.

„Die Zeitzeugen des Holocaust sterben aus, weshalb es umso spannender ist, sich mit ihnen zu unterhalten und sich ihre Geschichte anzuhören.“ -Justus M. (Klasse 9)

„Die Friedensfahrt ist eine Möglichkeit durch Zeitzeugen aus erster Hand mehr über den Holocaust und ihre Geschichten zu erfahren. Außerdem kann ich mit einer tollen Gruppe gemeinsam lernen und gleichzeitig sportlich aktiv sein. Sie ist ein besonderes Projekt, bei dem ich persönlich Gespräche mit Überlebenden führen und mein Wissen deutlich erweitern kann. Ich bin mir sicher, dass ich diese Erfahrungen niemals vergessen werde.“ -Lisa S. (Klasse 9)

„Ich habe mich für die Friendsfahrt 2026 beworben, weil ich finde, dass insbesondere in einer Zeit, in der Erinnerungen verblassen, die Aufklärung über den Holocaust extrem wichtig ist und ich ein Teil davon sein möchte.“ -Balthasar U. (Klasse 9)

„Ich habe mich für die Friedensfahrt beworben, um in einer Gemeinschaft mein Geschichtswissen aufzubessern und Neues zu lernen.“ -Paula S. (Klasse 10)

Sebastian Brause,Dr. Andrea Kolpatzik, Hermann Kruse, Tabea Bretländer, Manuela Wienhauer und die teilnehmenden Schüler/innen