Horst Becking - Zeit der Stille

im Parktheater Iserlohn

unterstützt durch die Märkische Bank Stiftung

„Ich habe also die Achtzig schon um einige Jahre überschritten und kann bestätigen, dass 60 Jahre Malerei ‚Mühe und Arbeit‘ aber auch ‚köstlich‘ waren und die Zeit davongeflogen ist“ schreibt Horst Becking im Vorwort seines Katalogs zur Ausstellung im Iserlohner Parktheater.

Beim Pressegespräch vor Beginn seiner Ausstellung „Zeit der Stille“, die ab dem 4. September startet, erläutert Becking: „Deshalb zeige ich nicht nur Arbeiten aus den letzten Jahren, sondern auch Bilder, die für mein Werk Bedeutung hatten und eine besondere Geschichte haben.“

In seiner vierten großen Ausstellung im Parktheater Iserlohn zeigt Horst Becking anlässlich seines 85. Geburtstags, den er im Januar feierte, hundert großformatige und farbintensive Werke. Eines davon ist ausschließlich zur Vernissage im Bühnenhaus des Parktheaters zu sehen: Beckings mit knapp zehn auf fünf Metern größtes Werk „Zeit der Stille“.

„Ein Freund hatte mir eine Riesenplane geschenkt. In ihrer Gesamtheit war sie so beeindruckend, dass ich den Versuch wagen wollte, ein Monumental-Gemälde zu gestalten“ erzählt Horst Becking vom spannenden Entstehungsprozess in der Corona-Zeit. „Wir sind sehr stolz, dieses Bild bei uns zeigen zu können. Die Theaterbühne ist genau der richtige Ort für so ein beeindruckendes Werk“ freut sich Theaterleiter Niels Gamm auf die besondere Premiere.

Horst Beckings Arbeiten sind abstrakt und schemenhaft, dann wieder explodierend und voller kräftiger Farben. Oft bindet der mit vielen Titeln ausgezeichnete Hagener Künstler Sprache und Poesie in seine Werke ein. Fragmente der Vergangenheit treten in einen subtilen Dialog zu seinem kraftvollen Farbenspiel der Gegenwart. Den Kunstwerken sieht man an, dass Becking seine Reisen und die Menschen liebt.

„Viele meiner Arbeiten haben eine Geschichte. Manchen Bildern begegne ich bei Sammlern wieder und erinnere und erfreue mich daran“ berichtet der Künstler. „Es ist wunderbar mit meiner Kunst Menschen im Inneren zu berühren und zu beschenken.“

Seinem eigenen Anspruch bleibt der Hagener Künstler auch in der Zusammenarbeit mit seinen Partnern treu. Matthias Quaschnik, Kulturressort-Leiter bei der Stadt Iserlohn: „Die langjährige Verbundenheit mit Horst Becking ist ein immenses Geschenk für uns und wir sind dankbar, seine großen Werke schon zum vierten Mal in Iserlohn präsentieren zu dürfen.“

Mit der Märkischen Bank Stiftung und dem Förderverein des Parktheaters Iserlohn e. V. hat das Parktheater Iserlohn seit der ersten Becking-Ausstellung im Jahr 2009 konstante Förderer an seiner Seite, die die Ausstellung großzügig unterstützen. „Ihnen gilt unser besonderer Dank“ betont Matthias Quaschnik. Artur Merz, Vorstandssprecher der Märkischen Bank: „Horst Becking und die Märkische Bank sind seit vielen Jahren eng verbunden. Der Künstler hat im Hause der Bank bereits zahlreiche Ausstellungen durchgeführt. Nun freuen wir uns, dass wir auch diesmal, durch die Förderung der Katalogerstellung, einen Teil dazu beitragen konnten“.

„Besonders gefreut hat es uns, dass wir vor Kurzem bei der Jubiläumsgala zum 125. Geburtstag unserer Märkischen Bank das Gemälde „Selbst in den Bergen war Licht“ von Horst Becking, das er uns eigens für diesen Zweck überlassen hatte, für einen guten Zweck versteigern konnten“, so Vorstand Achim Hahn.

Die Ausstellung von Herrn Becking ist noch bis zum 6. November 2022 während der Vorstellungen im Parktheater Iserlohn zu sehen. Besuche sind außerdem nach vorheriger Absprache mit dem Kulturbüro Iserlohn unter Tel: 0 23 71 | 2 17 19 11 möglich.