„… und manchmal im Galopp“

Ausstellung von Beate Overhoff in unserem KompetenzCenter in Menden

Beim Betrachten der Bilder von Beate Overhoff, die sie noch bis zum 17. Juni 2016 in unserem KompetenzCenter in Menden zeigt, erkennt der Besucher sofort ihre Leidenschaft für Pferde.

„Seit meiner Jugend sind die Pferde immer ein Teil meines Lebens gewesen“, erzählt Beate Overhoff. „So ist es auch in der Malerei. Ich zeichne die Tiere auf der Weide und im Stall, erstelle Fotos zur Erinnerung und mache Kompositionsskizzen. Die Bilder entstehen dann im Atelier, meistens in Acryl, was meiner spontanen Arbeitsweise entgegen kommt.“

Die Pferde kennt sie nicht nur aus der Distanz des Beobachters. Seit vielen Jahren erlebt Beate Overhoff als Reiterin die Bewegungen und das Temperament ganz unmittelbar. Aus dieser Erfahrung und der Anschauung entstehen ihre Kompositionsideen in freier Malerei.

„Als ehemalige Springreiterin kenne ich mich auf Turnierplätzen aus. Eine neue Erfahrung konnte ich im letzten Winter auf der Rennbahn in Dortmund machen. Aus nächster Nähe die dröhnende Galoppade der Vollblüter zu erleben war besonders faszinierend“, schwärmt Beate Overhoff. Aus dieser Erinnerung und Begeisterung sind einige Bilder und Zeichnungen entstanden. Anhand von Fotos hält sie die Bewegungen fest. Es geht ihr nicht um die perfekte Wiedergabe. Wichtig ist ihr ein lockerer, rhythmischer Bewegungsablauf, der die Leichtigkeit und die Schnelligkeit suggeriert, mit der die Rennpferde über die Bahn fliegen.

Am Donnerstag, den 07.04.2016 wurde ihre Ausstellung mit dem schönen Titel „… und manchmal im Galopp“ in eröffnet.   

Viele Gäste waren unserer Einladung nach Menden in die Poststraße gefolgt.

„Uns als Volksbank liegt die Förderung qualitativ hochwertiger kultureller Aktivitäten, des Sports, der Kunst und des sozialen Engagements in unserer Region sehr am Herzen“, sagte Martin Weber, Filialdirektor in Menden, bei seiner Begrüßungsrede.

Beate Overhoff zeigt insgesamt 50 Gemälde und Zeichnungen in Acryl aus unterschiedlichen Serien.

Der Ausstellungstitel ist aber nicht nur auf die Pferde, sondern allgemein auf das Thema Bewegung und Rhythmus bezogen.

„In der Malerei geht es mir nicht um das perfekte Abbilden. Hier geht es um den Ausdruck von Freiheit, Bewegung und Leichtigkeit“, so Beate Overhoff. Von der sichtbaren Welt ausgehend, arbeitet sie oft in einer eigenständigen Farbigkeit. „In der Anschauung bin ich realistisch, in der Ausführung frei.“

Ihre Arbeiten entstehen oft in einer kräftigen Farbigkeit. Nach einer gewissen Zeit sucht sie den Kontrast und arbeitet ganz monochrom. Ebenso geht es ihr in der Abstraktion; nach einer Weile lockt wieder die Figur oder die Landschaft. In diesem Wechsel liegt ein besonderer Reiz für Beate Overhoff. Er ermöglicht ihr eine neue, frische Sicht auf das Schaffen. 

Über die Künstlerin:

  • Beate Overhoff wurde 1953 in Menden geboren. 
  • Bis zu ihrem 25. Lebensjahr hat sie auch dort gewohnt. Durch ihre Familie ist die Verbindung zu der Stadt immer geblieben.
  • Ihr Talent hat sie von ihrem Vater, Werner Tewes, geerbt, der schon zu Kriegszeiten malte. Nach seiner Selbstständigkeit als Malermeister hat er sich wieder seiner alten Passion zugewandt. Er malte und kopierte überwiegend alte Meister bis fast zu seinem 90. Lebensjahr. Er war im Mendener Malkreis und nahm an einigen Gemeinschaftsausstellungen teil. In diesem Monat wäre er 102 Jahre alt geworden.
  • Beate Overhoff, die gelernte Zahntechnikerin ist, begann 1999 ihre Kunstausbildung u. a. regelmäßig an der Europäischen Kunstakademie in Trier.
  • Von 2006 bis 2009 absolvierte sie ein Studium für Malerei und Grafik am IBKK in Bochum. Danach war sie bis 2012 in der Meisterklasse bei Prof. Dr. Qi Yang und machte ihr Diplom am IBKK.
  • Seit 2003 präsentiert sie ihre Bilder in Gemeinschafts- und Einzelausstellungen.

Heute freut sich Beate Overhoff, ihre Bilder, die auch käuflich zu erwerben sind, dem Mendener Publikum präsentieren zu können.

Ebenfalls können die Besucher Kataloge und Postkarten kaufen. Den Verkaufserlös der Kataloge und Postkarten stiftet Beate Overhoff einem guten Zweck.

Künstlerin und wir laden alle Interessenten herzlich ein, die Ausstellung, die noch bis zum 17. Juni  2016 zu sehen ist, während unserer Öffnungszeiten zu besuchen.