Fusionsgespräche mit der Volksbank im Märkischen Kreis

Erfolgreiche Volksbanken streben Zusammenschluss an

Wie der Vorstandsvorsitzende der Märkischen Bank, Hermann Backhaus, heute der Presse mitteilt, hat der Aufsichtsrat der Bank den Vorstand damit beauftragt, in konkrete Fusionsverhandlungen mit der Volksbank im Märkischen Kreis, Lüdenscheid, zu treten.

„Diesem Beschluss sind verschiedene Sondierungsgespräche zu Kooperationsmöglichkeiten vorausgegangen“, so Backhaus. „Beide Häuser sind kerngesund und wollen aus der Position der Stärke heraus ihre Kräfte bündeln, um gemeinsam den Herausforderungen der Zukunft zu begegnen“. Als Beispiele nannte er die demografische Entwicklung, durchgreifende Veränderungen im Kundenverhalten, das niedrige Zinsniveau und den zunehmenden Regulierungsdruck.
Außerdem ergänzen sich beide Banken ideal mit Blick auf das Märkische Geschäftsgebiet und die kulturelle Verwurzelung in der Region.
Der Name der neuen Bank war daher schnell gefunden: Märkische Volksbank eG.

„Die Bündelung der Kräfte macht es möglich, die regionale Nähe noch aktiver und attraktiver zu gestalten und gleichzeitig in den Leistungen und Prozessen für die Mitglieder und Kunden noch besser und effizienter zu sein.“ zeigt sich Achim Hahn, Vorstandsmitglied der Märkischen Bank, von den positiven Auswirkungen eines Zusammenschlusses überzeugt. „Außerdem würde unsere Leistungsfähigkeit für die heimische Wirtschaft weiter gestärkt.“

Weitere Eckpfeiler einer Märkischen Volksbank:

  • Zwei Hauptsitze in Hagen und Lüdenscheid,
  • der Vorstand soll sich aus den Vorständen der beiden Ursprungshäuser zusammensetzen,
  • wobei zwei Vorstandssprecher als Ansprechpartner die Bank im Außenverhältnis vertreten sollen.

Über den weiteren Fortgang der laufenden Verhandlungen sollen die Mitgliedervertreter der Bank in der Vertreterversammlung im Juni informiert werden.