Go-Inno - Neue Förderung des BMWi

Infomationsveranstaltung im Märkischen Forum

vl.nr.: Achim Lüling (BURG Lüling KG), Bo Bäckström (GBB, im Auftrag des BMWi), Jens Schmidt (saller GmbH), Achim Hahn (Vorstandsmitglied Märkische Bank eG), Thomas Hesse (BL jugend.plus, Märkische Bank eG) und Andreas Lux (SIHK)

Bei der Informationsveranstaltung am 6.6.2013 bei der Märkischen Bank eG in Hagen wurde „go-inno“, das neue Förderprogramm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) vorgestellt. Ziel von „go-inno“ ist die Förderung der Wettbewerbsfähigkeit mittelständischer Unternehmen in Deutschland. Durch so genannte Innovationsgutscheine übernimmt das BMWi direkt 50 Prozent der Kosten für Beratungsleistungen, die der Innovationsentwicklung und Effizienzsteigerung dienen. Sie zahlen als Auftraggeber selbst nur Ihren hälftigen Eigenanteil.

Externer Blick ist wichtig

Für mittelständische Unternehmen ist es sinnvoll, sich von Zeit zu Zeit von externen Spezialisten beraten und begleiten zu lassen. Sie bringen Erfahrungen und eine andere Sichtweise in das Unternehmen und sorgen dafür, dass Projekte auch umgesetzt werden und nicht im hektischen Betriebsalltag liegen bleiben. Die vom BMWi zugelassenen Beratungsunternehmen sind alle sorgfältig ausgewählt und stehen für qualitativ hochwertige Beratung.

Unternehmen haben immer zwei Möglichkeiten, ihre Wettbewerbsfähigkeit im internationalen Umfeld zu sichern und auszubauen: auf der Umsatzseite durch permanente Innovationen und auf der Kostenseite durch ständige Verbesserung der Rohstoff- und Materialeffizienz. An diesen Erfolgsfaktoren setzt das Programm an.

 

Programm go-innovativ

  • Strukturierte Vorbereitung eines Innovationsvorhabens,
  • Analyse der nationalen und internationalen Marktchancen,
  • Suche geeigneter Kooperationspartner, insbesondere aus der Wissenschaft,
  • Begleitung und Controlling bei der Umsetzung.

Programm go-effizient

  • Methodengestützte Ermittlung und Darstellung der Stoffströme im gesamten Produktionsprozess,
  • Erfassung von Abfall und Ausschuss sowie Recyclingmöglichkeiten,
  • Durchführung einer Produktanalyse, beispielsweise hinsichtlich materialeffizienter Konstruktion und Materialsubstitution oder Verwendung von Rezyklat,
  • Optimierung von Prozessen in und im Umfeld der Fertigung (z.B. Verschnitt-Minimierung, Materialwirtschaft, Disposition),
  • Sensibilisierung der Beschäftigten und Nutzung ihres Wissens zur Verbesserung der Rohstoff­ und Materialeffizienz.

Weitere Informationen zu den Programmbedingungen und zertifizierten Beratern in Ihrer Nähe finden Sie auf www.bmwi-innovationsgutscheine.de.