Dr. Antonia Rados in Iserlohn

zu Gast bei der Märkische Bank-Stiftung

Die Märkische Bank-Stiftung war wieder einmal mit einer hochkarätigen Veranstaltung in Iserlohn zu Gast. In der Schauburg konnte der Stiftungsvorstand Hermann Backhaus Frau Dr. Antonia Rados, eine der bekanntesten und beliebtesten Auslandskorrespondentinnen im deutschen Fernsehen begrüßen.

Regelmäßig berichtet die Kriegsreporterin aus Krisenregionen wie Chile, Somalia, und Südafrika, dem Kosovo und zuletzt vor allem aus Libyen und Ägypten. Nicht zuletzt ihre Live-Berichterstattung vom Irak-Krieg 2003, bei der sie trotz extremer Bedingungen ihre journalistische Unabhängigkeit unter Beweis stellen konnte, brachte ihr auch international Anerkennung ein.

"Arbeiten in Extremsituationen - aus dem Alltag einer Krisenreporterin" so lautete der Titel ihres Vortrags. Frau Dr. Rados. Die gebürtige Österreicherin schilderte ihren gefährlichen und selten planbaren "Alltag" sehr anschaulich. Sie zeichnete ein authentisches Bild der Politik und Gesellschaft im Nahen Osten, das die Zerrissenheit zwischen religiösen Traditionen uns westlichen Einflüssen greifbar machte. Gleichzeitig gewann der Zuhörer einen kleinen Eindruck von den begleitenden Umständen der journalistischen Arbeit in Krisengebieten.

Im Anschluss an ihren Vortrag führte Thomas Reunert, Chefredakteur des Iserlohner Kreisanzeigers, noch ein Interview mit Frau Dr. Rados. Herrn Reunert gelang es, ihr einen ganz persönlichen Traum zu entlocken: Ein kleines Restaurant mit österreichischen Spezialitäten in Paris. Dort lebt Frau Dr. Rados.

v.l.n.r.: Hermann Backhaus (Vorstand Märkische Bank-Stiftung), Achim Hahn (Vorstand Märkische Bank-Stiftung), Dr. Antonia Rados und Paul Streppel (Kuratorium Märkische Bank-Stiftung)