Das Literaturfestival „Leselust“

förderte Lese- und Schreiblust

am Märkischen Gymnasium Iserlohn

Das Literaturfestival „Leselust“, das von Anna-Maria Stenz vom Kulturbüro Iserlohn zusammen mit Jürgen Breuer vom Hagener Kulturzentrum Pelmke organisiert wird, möchte die Lese- und Schreiblust der Kinder und Jugendlichen fördern. In vielen Haushalten wird nämlich das Lesen von Büchern nicht großartig praktiziert.

Und wer weiß, ob nicht in dem ein oder anderen Jugendlichen ein unentdecktes Schreibtalent steckt? Wie bei den Schülerinnen und Schülern des Märkischen Gymnasiums Iserlohn, die in dieser Woche an dem Projekt „Leselust“ während der Profilwoche der Schule teilgenommen haben.

Los ging es am Montag mit einem Brainstorming, welche Orte in Iserlohn den Schülerinnen und Schülern wichtig sind. Die wurden auf dem Stadtplan markiert. Am Dienstag wurden diese Orte bei echt miesem Wetter besucht. Begleitet wurden Sie dabei unter anderem von Tobias Steinfeld, der selber Geschichten schreibt und Schreibwerkstätten für Jugendliche leitet. Sein Romandebüt „Scheiße bauen: sehr gut“ wurde unter anderem mit dem Mannheimer Feuergriffel ausgezeichnet.

Zurück in der Schule ging es dann ans Schreiben. Hier bekamen die Jugendlichen super Tipps von Tobias Steinfeld. Er nahm ihnen auch die Hemmschwelle, anderen ihre Geschichten vorzutragen.

Wie toll die Schülerinnen und Schüler schreiben können, erlebte Susanne Olthoff von der Abteilung Vorstandsstab/Referat für Öffentlichkeitsarbeit am Donnerstag bei ihrem Besuch in der Schule. Verschiedene Schülerinnen und Schüler lasen ihre Geschichten vor. Zum Beispiel einen Post von einer Influencerin, wie sie ihren Tag als Besucherin der Stadt Iserlohn verbringt; die Geschichte eines jungen Mitarbeiters bei McDonald’s, die Geschichte vom Alltag eines Drogendealers, die Geschichte von Iserlohn in der Zukunft (Science-Fiction?), den Zeitungsartikel vom Verschwinden von Ernie und Bert. Zum Schluss gab es dann noch einen Rap über Iserlohn. „Ich bin total begeistert. Man hat sofort Bilder vor den Augen“, so Susanne Olthoff.

Einen Extrabonbon gibt es noch für die Jugendlichen: Wer mag kann seine Geschichte in der Stadtbücherei Iserlohn ausstellen. Vielleicht ist das ja der Beginn einer großen Karriere!

Dieses Festival wurde gerne von unserer Stiftung finanziell mit einem Betrag in Höhe von 3.000 € unterstützt.

Projektteilnehmer*innen bei der Arbeit
Kreatives Brainstorming und Ideensammeln
Früh übt sich, was ein Bestseller-Autor werden will
Welche Orte sind den Schülern wichtig und welche Themen beschäftigen sie?